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Wildenburg

bei Kempfeld

 

wildenburg.jpgIn den Jahren 1298 bis 1369 lebte Wildgraf Friedrich von Kyrburg. Er war auch der Erbauer der Wildenburg im Jahre 1328, ebenso war er der Herr auf dem Wildenburgrücken.
Im Jahre 1330 wurde die Burg erstmals erwähnt und Kurtrier zu Lehen aufgetragen. In den Jahre 1346 bis 1353 war die Burg in Händen des Erzbischofs Balduin von Trier.

Die Siedlung Tal Wildenburg erhielt im Jahre 1403 die Stadtrechte. Sechs Jahre später, im Jahr 1409, starb als letzter seines Geschlechts der Wildgraf Otto von Kyrburg bis zum Jahr 1498 war die Burg dann Sitz eines wild- und rheingräflichen Amtmanns gewesen.

Im Jahre 1651 wurde die Burg von lothrinischen Marodeuren erstürmt, geplündert und verbrannt. Neun Jahre später, im Jahr 1660, wurde für den Amtsmann unterhalb der Burg ein Amtshaus gebaut. Seit dem Jahr 1701 sind die in Gaugrehweiler (Rheinhessen) ansässigen Rheingrafen von Rheingrafenstein die zuständigen Landsherren gewesen.

Im Jahre 1782 trat dann der Rheingraf Karl Ludwigaus der Grumbacher Linie an Stelle der Rheingrafensteiner in die Gemeinschaft mit Salm-Salm und Salm-Kyrburg ein. Die Wild- und Rheingrafenschaft wurde im Jahre 1798 französisches Stattsgebiet, aber schon im Jahre 1807 gingen die Wildenburger Gebäude in Privatbesitz über.

In den Jahren 1859/1860 erwarb der preußische Staat diese Gebäude und richtete auf den Grundmauern eine Revierförsterei ein, die bis 1962 dort blieb. Seit dem Jahr 1877 ist auf der Wildenburg eine Gaststätte im Haus der Revierförsterei vorhanden.

Im Jahre 1963 ging dann die Wildenburg in den Besitz des Hunsrückvereins über, der in den Jahren alle Gebäude renovierte und den gastronomischen Betrieb für gehobene Ansprüche ermöglichte. Der Hunsrückverein richtete dann im Jahre 1966 ein Wildfreigehege vor der Burg ein. Im Jahre 1981 wurde der Aussichtsturm auf der Felskuppe, wo ehemals der Bergfried der mittelalterlichen Burg stand, fertiggestellt.



Tourist-Information
Deutsche Edelsteinstraße
Brühlstraße 16
55756 Herrstein
Tel.: 0 67 85 - 79 1 03 oder 1 04


www.wildenburg.kempfeld.de

 

 

 

 

 

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