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Hunsrück-Museum

in Simmern


HunsrueckmuseumDas Hunsrück-Museum entstand 1921 im Schinderhannesturm in Simmern. Der Grundstock für die Museumssammlung bildete ein Aufruf des Hunsrücker Geschichtsvereins, der am 5. November 1901 gegründet wurde. Schriftstücke, Bodenfunde, Arbeitsgeräte, Möbel und Münzen waren die ersten Objekte der Sammlung.  Der Verein für Volksbildung und Geschichte war seit 1921 Träger der Einrichtung. Erster Museumsleiter war Lehrer Karl Wagner. Er sorgte für einen steten Ausbau der Sammlung und deshalb reichten schon Ende der 1920er Jahre die Räume im Schinderhannesturm nicht mehr aus.

1930 gelangte das Museum in das »Neue Schloss«. In 5 Räumen präsentierte man die vor- und frühgeschichtliche, die historische, die volkskundliche und die naturkundliche Abteilung. 1932 übernahmen die Stadt und der Kreis die Trägerschaft für das Museum. Das damalige Heimatmuseum sollte zum Landschaftsmuseum ausgebaut werden.

Karl Wagner verunglückte 1938 bei einer Fahrt von einer Ausgrabung tödlich. Sein Nachfolger wurde 1939 Helmut Hopstätter, der das Museum bis 1978 leitete. Der Museumsbetrieb blieb bis in den Krieg hinein erhalten. Erst in den letzten Kriegsmonaten wurde das Inventar verpackt und in Sicherheit gebracht. Doch in der Zeit nach Kriegsende 1945 gingen wertvolle Sammlungsbestandteile verloren, darunter die naturkundliche Kiliansche Sammlung, Uniformen, Waffen, Münzen, Modelle und Karten.

1963 ging die Trägerschaft des Museums an die Stadt Simmern über. 1966 erfolgte eine weitere Umgestaltung: Landschaft, Bodengeschichte, Vor- und Frühgeschichte, Landesgeschichte und Volkskunde. Dieses Gliederungsprinzip blieb bis zum Umbau des Schlosses und der Museumsräume im Jahr 2000 beibehalten. Museumsleiter von 1978 bis 1998 war Oberlehrer Willi Wagner  aus Ohlweiler. Unter seiner Leitung wurden die Bestände inventarisiert, neue Publikationen in der Schriftenreihe des Museums herausgegeben. Frau Christel Schumacher ist seit 1988 museumstechnische Angestellte.

Die Neupräsentation der Sammlung wurde von Dr. Fritz Schellack, der seit 1998 das Hunsrück-Museum leitet, konzipiert. Die Ausstellung zeigt: Hunsrück - Informationen über Land und Leute, Natur- und Kulturlandschaft, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Stadt- und Regionalgeschichte, Hunsrück im  Film.
Im Schinderhannesturm befindet sich eine ausgelagerte Museumsabteilung unter dem Thema »Realität und Mythos des Schinderhannes«.

Mit der Eröffnung der Kunstsammlung des Malers Friedrich Karl Ströher (1876-1925) im Dachgeschoss wurde das Museum 1998 um eine wertvolle und bedeutende Gemäldesammlung bereichert. Neben den Werken des Malers werden in den kommenden Jahren Arbeiten des Bildhauers Werner Meurer aus Laufersweiler (1911-1984) ausgestellt.

Vom 04.09.2011 bis September 2012 gab es eine Sonderausstellung "Nonne oder Braut"-Die Herzoginnen von Simmern im 16. Jahrhundert.


Hunsrück-Museum
Schlossplatz 4-8
55469 Simmern
Tel.: 0 6761-7009
Fax: 06761-908044
E-Mail: info@hunsrueck-museum.de

www.hunsrueck-museum.de

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag: 10:00 - 13:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag: 14:00 - 17:00 Uhr
Karfreitag, Ostern, Pfingstmontag, Weihnachten, Neujahr, Januar und
Februar geschlossen.

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