
![]() Mengerschied
Verbandsgemeinde Simmern, Rhein-Hunsrück-Kreis
ca. 780 Einwohner, 953 ha, davon 428 ha Wald, PLZ 55490 Gastgeber in Mengerschied
Mengerschied ist einer der älteren Orte im Rhein-Hunsrück-Kreis. Um 1080 erscheint der Ortsname als Mengezerodt in einer Urkunde. Der Name wandelte sich im 15. und 16. Jahrhundert über Mengersroit, Mengersrade (1502), Mengerschitt (1584) zu Mengerschied (1785). Der Ort gehörte bis 1672 zum Oberamt und Herzogtum Pfalz-Simmern. 1673 kam er zur Kurpfalz. Der Ort wurde französisch als 1794 das linke Rheinufer durch französische Revolutionstruppen besetzt wurde. 1814 wurde Mengerschied dem Königreich Preußen zugeordnet. Eine Brandkatastrophe im Jahr 1841 und die nachfolgenden Hungerjahre
ließen mehr als 50 Personen nach Brasilien, USA, England und Südafrika
auswandern. 1933 hatte der Ort 766 Einwohner und 1939 noch 745. Seit 1947 ist der Ort Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz. In der Gemarkung befinden sich vier Eichen die als Naturdenkmäler eingestuft sind. Desweiteren gibt es die "Plackensteiner Kuh", eine besondere Felsformation im Soonwald und einen Quarzit-Steinbruch.
In Mengerschied wurden Teile des Films "Heimat" gedreht.
Der Ort ist gut an das Hunsrücker Wander- und Radwegenetz Schinderhannes-Soonwald-Radweg von Simmern - Gemünden angeschlossen. Zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten bietet der direkt an den Ort grenzende Soonwald.
Verbandsgemeindeverwaltung Simmern Gastgeber in Mengerschied:
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