
![]() ArgenthalVerbandsgemeinde Rheinböllen, Rhein-Hunsrück-Kreis,ca. 1600 Einwohner, 2.852 ha, davon 2.022 ha Wald, PLZ 55496 Gastgeber in Argenthal
Argenthal liegt am Nordwestrand des Soonwaldes, des prächtig bewaldeten Höhenrückens zwischen dem
Guldenbach- und Simmerbachtal, der mit seinen 35.000 ha eines der
größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands ist. Mit über 1.600 Einwohnern gehört Argenthal zu den größeren Orten im Hunsrück. Es ist nach Boppard die zweitgrößte Gemarkung im Rhein-Hunsrück-Kreis (28,5 qkm). Die erste gesicherte Besiedlung in der Gemarkung Argenthal fand in der Spätlatènezeit (475-225 v. Chr.) statt, dies beweist der Fund eines Getreidereibsteines und das Vorhandensein von Grabhügeln. Aus der Römerzeit stammend sind drei Gutshöfe nachweisbar: Bauersheck, Aufm Klopp und in der Mutterschieder Straße. Im Jahre 1091 wird Argenthal zum erstenmal urkundlich erwähnt. Die damalige Schreibweise ist Argantal. Bei einem Brand 1796 wird fast das ganze Dorf zerstört. Von 81 Häusern, bleiben lediglich 4, von 62 Scheunen 5. Die reformierte Kirche überstand das Feuer. 1798 beginnt der Wiederaufbau. Es werden vor allem Steine aus der längst überflüssigen Befestigungsanlage verwendet. Das Denkmal des Försters Melsheimer, Titelgestalt des Liedes »Jäger aus Kurpfalz« befindet sich auf dem Argenthaler Friedhof. (Allerdings erhebt auch Auen Anspruch auf diesen Jäger.)
Der Waldlehrpfad »Schinderhannes« führt von Argenthal am Soonwaldsaum entlang nach Tiefenbach. Gastgeber in Argenthal:
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