
![]() WoppenrothVerbandsgemeinde Kirchberg, Rhein-Hunsrück-Kreisca. 280 Einwohner, 867 ha, davon 498 ha Wald, PLZ 55490 Gastgeber in Woppenroth
Woppenroth liegt auf einer Hochfläche zentral im Hunsrück in einer Höhe von 406 m über NN. Südlich des Dorfes erhebt sich der Lützelsoon, westlich liegt das Hahnenbachtal, östlich das Kellenbachtal. Die Hochfläche zieht sich nördlich bis nach Dickenschied und Kirchberg hin.
Woppenroth ist ein Ort mit einem Rodungsnamen. Die Orte mit der
eigentlichen Rode-Endung, wie auf -rath oder -roth, fallen zumeist in
die Zeit der Fränkischen Landnahme. Dies wird durch die Lage des Ortes
in den leichter zu bearbeitenden trockenen Hochflächen des Hunsrücks
unterstrichen.
Die erste urkundliche Erwähnung von Woppenroth stammt aus dem Jahr 1269. In der Urkunde versetzt Wildgraf Emich von Kyrburg (bei Kirn gelegen) das Dorf für 100 trierische Pfund an Wilhelm von Schmidtburg (zwischen Kirn und Rhaunen; zur weiteren Geschichte des Gebietes siehe bei Simmern). Über die Ruine der Hellkirch, 60 m über dem Hahnenbachtal gelegen, ist nicht viel bekannt. Die Architektur – 1,5 m dicke Mauern, innere Seitenlänge 4,5 m, quadratischer Raum – lässt auf ein hohes Alter schließen. Wahrscheinlich war sie ein religiöser Bau, vermutlich eine Kapelle. Der Name leitet sich wohl vom mittelhochdeutschen „helde“ her, was eine Anhöhe mit steilem Gefälle bezeichnete; mundartlich ist „Hell“ noch bis ins 20. Jahrhundert als Bezeichnung für steil abfallende Berghänge belegt.
Woppenroth wurde durch den Film "Heimat" von Edgar Reitz als fiktive Ortschaft Schabbach bekannt.
Woppenroth im Internet Gastgeber in Woppenroth:
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