Ruine Schlossböckelheim

bei Schlossböckelheim






boeckelheim.jpgErstmals wurde die Burg Schlossböckelheim im Jahre 824 urkundlich erwähnt. In den Jahren 1044/45 wurde Schlossböckelheim als Besitz des Herzogs von Lothringen von Heinrich III. zerstört. Dann im Jahre 1065 kam die Burg als Reichsgut durch Schenkung Heinrichs IV. an den Bischof von Speyer. Anfang des 10. Jahrhunderts, im Jahre 1105, wurde Kaiser Heinrich IV. von seinem Sohn und Nachfolger Heinrich V. auf der Burg gefangengehalten. Nach dem Jahr 1105 ging Schlossböckelheim als Lehen der Speyerer Bischöfe an die Grafen von Sponheim über. Nach der Teilung der Grafschaft von Sponheim im Jahre 1277 ging die Burg im Jahre 1279 an den Erzbischof von Mainz. 100 Jahre später, im Jahr 1379 wurde Schlossböckelheim durch die Ritter von Ehrenberg zerstört. Im Jahre 1471 wurde die Burg an die Kurpfalz abgetreten um dann im Jahre 1688 von den Franzosen vollkommen zerstört zu werden.

Die Burg Schlossböckelheim gehört zu den ältesten Burgen im Nahegau. Wahrscheinlich steht sie auf den Resten eines römischen Kastells. Der Ort Böckelheim wurde bereits im Jahre 824 unter Ludwig dem Frommen Becchilenheim genannt.

Foto: www.burgenwelt.de




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