
| Burg Dill |
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Die Burgruine Dill steht auf einem mäßig hohen, vom Sohrbach umflossenen Schieferfelsen. Es wird angenommen, daß sie im 11 Jh. auf den Resten einer römischen oder keltischen Vorgängeranlage erbaut wurde. Der Besitzer im frühen 12. Jh. war Adalbertus de Dille aus dem Grafengeschlecht von Mörsberg. 1124 kam Dill durch Heirat an die Grafen von Sponheim. Das Sponheimer Territorium wurde 1223/1237 in eine vordere und eine hintere Grafschaft geteilt. Dill blieb im gemeinsamen Besitz beider Linien und wurde als Witwensitz genutzt. Der Erzbischof Balduin von Trier belagerte 1329 während der Schmidtburger Fehde die Burg Dill und nahm sie schließlich ein. Das Erzbistum gab sie 1338 den Sponheimern als Lehen zurück. 1697 im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Burg Dill von den Franzosen zerstört. Die Anlage besteht aus der Oberburg im Norden und der im Osten gelegenen Niederburg. Reste der Ringmauer weisen ein Fischgrätmuster auf. Die Burg befindet sich in Privatbesitz und ist nur von aussen zu besichtigen. |
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