
Altenbaumburgbei Altenbamberg Die Altenbaumburg ist aufs engste verknüpft mit der Geschichte des Grafengeschlechtes der Raugrafen, das sich um die Mitte des 12.Jh. als eine Seitenlinie der Nahegaugrafen abspaltete. Erstmals tritt am 8.Oktober 1148 ein namentlich nicht näherbezeichnete »rugrave«, bei dem es sich um Emicho II., eines Bruders des Konrad von Kyrburg, handelte auf. In der Bruderteilung zwischen Kurfürst Ludwig III. und Herzog Stephan erhielt letzterer die Burg, bevor Ludwig V. die Hinterburg kaufte und schließlich Friedrich I. im Jahre 1457 drei Viertel der Anlage auf sich vereinigte das restliche Viertel gelangte an die Linie Pfalz-Simmern. Bereits gegen Ende des 15.Jh. war die Burg partiell verfallen, so daß 1482 Schweikard VIII. von Sickingen, der Vater Franz von Sickingens, Trümmerteile der Burg zum Ausbau der Ebernburg verwenden konnte. Der Bauernkrieg verursachte keinen größeren Schäden, während des 30jährigen Krieges wurde die Burg im Jahr 1621 von dem Spanier Spinola und 1631 von dem Schweden General Sparre bestetzt, 1666 eroberte Kurfürst Karl I. Ludwig von der Pfalz die Burg. Die größten Zerstörungen verursachte im Jahr 1689 der franösische General Louis F. Boufflers. In der Folgezeit hatte die Burg verschiedene Eigentümer, bevor 1801 der französische Staat in den Besitz der Burg kam.Altenbaumburg Familie Heiko Prietz 55585 Altenbamberg Tel.: 0 67 08 / 35 51 Fax.: 0 67 08 / 36 73 www.altenbaumburg.de |
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